Das Sakrament der Weihe ist in vielen christlichen Konfessionen ein Sakrament, durch das der Geweihte eine Sendung und Vollmacht erhält, im Namen Christi für die Kirche zu handeln.

Das Sakrament der Weihe ist in der römisch-katholischen Kirche in drei Stufungen gegliedert: die Diakonen-, die Priester- und die Bischofsweihe. Die Priesteramtskandidaten haben sich in einem (mindestens) fünfjährigen Philosophie- und Theologiestudium, durch ein „Gemeindejahr“, eine vertiefende Ausbildung im Priesterseminar sowie als Diakone in einer Gemeinde des Bistums auf die Priesterweihe vorbereitet.

Sie findet für gewöhnlich in der Bischofskirche der Diözese durch den Bischof statt.

In der Woche nach der Priesterweihe feiern die Neugeweihten in der „Primiz“ (von lat. primus = der erste) ihre erste Eucharistie in der Heimat- und in der Diakonatsgemeinde. Dort spenden sie – ebenfalls durch Handauflegung und Gebet – ihren Primizsegen. Die letzte Primiz in unserer Pfarreiengemeinschaft war 2006.

Nach der Priesterweihe treten die jungen Geistlichen ihre erste Kaplansstelle in einer Gemeinde des Bistums an. Wir sind froh und dankbar, dass unsere Pfarreiengemeinschaft immer eine Kaplansstelle war und wir vom Glauben und Engagement der jungen Priester profitieren konnten.

Das Sakrament der Weihe ist Männern vorbehalten. Die Diskussionen über die Notwendigkeit dieser Regel halten an. Vgl. auch das Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ beim Synodalen Weg der deutschen Bistümer. https://www.synodalerweg.de/

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