Noch immer und sicher noch lange ist das alles bestimmende Thema die Flutkatastrophe im Kreis Ahrweiler und auch in anderen Regionen Deutschlands. Gerade die regionale Nähe ist der Grund, dass viele von uns persönlich betroffen sind, da sie Bekannte oder Verwandte dort haben, denen sie beistehen bzw. auch über eine der zahlreichen Hilfsorganisationen oder Privatinitiativen im Einsatz eingebunden sind. In dieser noch nie so dagewesen Situation, die immer noch chaotisch ist, ist es wichtig, dass bei jedem Hilfe ankommt, der sie braucht. Das braucht Struktur und Organisation. Einzelfahrten im Privat-Pkw in die betroffenen Gebiete behindern immer noch die Arbeit der Rettungs- und anderer Einsatzkräfte.

Regina Schmitz, Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen-Rheinbrohl, hat folgende Infos zusammengestellt, die wir auf diesem Wege gerne teilen:
Wer Hilfe anbieten möchte, wer um Hilfesuchende weiß und ihnen helfen möchte, wende sich bitte an die auf den folgenden Seiten hinterlegten Kontakte:
   – Lebensberatung-Info
   Übersicht Hilfsangebote RLP

Voraussichtlich haben mehrere tausend Menschen ihre Wohnung, ihr Zuhause verloren und können erst einmal auch nicht wieder zurück. Bitte überlegen Sie, ob Sie Wohnraum (über mehrere Wochen) zur Verfügung stellen können. Rückmeldungen über die oben angegebenen Seiten oder über die Kreisverwaltung Neuwied.

Kreisverwaltung Neuwied chartert Helferbusse ins Katastrophengebiet (Freitag bis Sonntag)
Freiwillige können von Freitag bis Sonntag mit Shuttlebussen von Neuwied nach Ahrweiler fahren – Landrat Achim Hallerbach appelliert: „Lasst uns alle gemeinsam zusammenarbeiten!“ Um einen Überblick zu behalten, bittet die Kreisverwaltung, dass sich Helfer für diese kostenlosen Busse vorher verbindlich anmelden. Wer am Freitag oder Sonntag mitfahren möchte, melde sich bitte unbedingt per Email an: helferbus@kreis-neuwied.de. Wer am Samstag mitfahren möchte, wende sich an die Firma Becker Classics unter der telefonischen Hotline 0 26 31/35 80 00. Nähere Infos hier.

Auch Spenden werden benötigt. Dazu verweisen wir auf die Spendenkonten, die auf der Homepage des Bistums Trier eingestellt sind:

Spendenkonto von Bistum und Caritas
IBAN:  DE43 3706 0193 3000 6661 21
BIC: GENODED1PAX
Stichwort „Hochwasser 2021“

Spendenkonto Caritas Stiftung Menschen in Not
IBAN: DE43 3706 0193 3017 0010 18
BIC: GENODED1PAX
Stichwort „Hochwasser 2021“

Malteser Hilfsdienst e.V.
IBAN: DE 1037 0601 2012 0120 0012
S.W.I.F.T.: GENODED 1PA7
Stichwort: „Nothilfe in Deutschland“

Wir verweisen auch auf die vom Bistum stets akualisierte Info-Seite, die unter folgendem Link zu finden ist.

Notunterkunft im Pfarrhaus St. Matthias
Auf Initiative von Kooperator Oliver Seis wollen wir auch die Wohnung im Pfarrhaus St. Matthias, die ja momentan leer steht, als Notunterkunft für von der Flut betroffene Menschen zur Verfügung stellen. Sollte es konkret werden, wird es einen spontanen Aufruf zwecks Möbel und Einrichtung geben! Da hoffen wir auf die Mithilfe unserer Gemeinden!